Genauer: Wenn es Humor ist und du dich gut dabei fühlst, dann ist es kein schwarzer Humor – es sei denn, du bist pervers veranlagt.
Was ich nicht ausschließen möchte. Aber ich schreibe hier doch schwerpunktmäßig für die im Spektrum des halbwegs Normalen Befindlichen.
Dass du dich bei schwarzem Humor nicht gut fühlst, heißt nicht, dass du nicht lachst. Aber es bleibt dir zugleich ein Unwohlsein.
Dies Unwohlsein hat mit den Gegenständen des schwarzen Humors zu tun. Schwarzer Humor behandelt gewöhnlich Themen, die humorvoll aufzugreifen verpönt oder sogar tabuisiert ist. Kurz: Man erwartet eigentlich eine ernste Auseinandersetzung.
Gegenstände des schwarzen Humors sind etwa der Tod, Krankheiten, Behinderungen, Verbrechen oder die historischen Glanztaten der italienischen Armee.
Schwarzer Humor kann sich auch auf aktuelle Themen der Zeit stürzen. Dann ist oft weniger das Was des Gegenstandes als das Wie der Behandlung das Schwarze an dieser Form des Humors.
Papst, Kanzler, Lothar Matthäus und sonstiges Spitzenpersonal sind ja keine tabuisierten Objekte des Humors. Aber man wahrt doch gewöhnlich gewisse Grenzen.
Der schwarze Humor hält sich eng an diesen Grenzen auf beziehungsweise überschreitet sie gar. Er ist extrem aggressiv.
Und wer aggressiv Grenzen überschreitet, bekommt meist einen vor den Latz. (In Deutschland bekommt er freilich oft pädagogisches Verständnis …)
Und so auch beim schwarzen Humor. Der Grenzverletzung folgt die Kontroverse: Darf man sich darüber lustig machen? Wird hier nicht die berühmte Grenze des guten Geschmacks verletzt? Und was sagen die Pa(ä)pst*innen der politischen Korrektheit dazu?
Es versteht sich von selbst, dass schwarzer Humor so gerne sexuelles, religiöses oder tragisches Zeitgeschehen auf die Kimme nimmt. Hier sind noch Grenzen, die man attackieren kann.
Im Grunde ist der schwarze Humor ein angriffslustiger Diskursrevolutionsgardist (dies Wort ist nur für die Gelehrten unter euch, ätsch!). Und seine Waffen sind letztlich die aller Humoristen: Ironie, Zynismus, Sarkasmus, Satire …
Ja, es soll auch schon schwarzen Humor gegeben haben, der zugleich englischer Humor war, recht häufig sogar.
Der Begriff ‚schwarzer Humor’ stammt übrigens von André Breton, dem vermutlich durchgeknallten Surrealisten. (Warum wird man sonst Surrealist?)
Aber das interessiert jetzt wirklich keine Sau mehr.
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Du brauchst dir aber keine Sorgen machen: Wer mich auf diese Weise unterstützt, muss deswegen später nicht in der Hölle schmoren. Hat mir der Papst im Traum bestätigt…
Die Titel kommen in alphabetischer Reihenfolge. Es handelt sich nicht um eine Hitparade!
Fazit: Wenn du sämtliche Lacher, die in diesen Büchern stecken, auf einmal lachen müsstest, würdest du tot vom Zaun fallen. (Frag mich nicht, was du auf dem Zaun gemacht hast…)
]]>Also: Die Ironie des Lebens liegt selbstverständlich im Tod. Das solltest du inzwischen eigentlich mitbekommen haben. Denn was ist Ironie? Nun, Ironie ist, wenn jemand das Gegenteil von dem sagt, was er meint, es aber gleichzeitig so sagt, dass man dennoch versteht, was er meint. (Hier kannst du das bei Bedarf noch mal genauer nachlesen.) Vielleicht ist das alles zu kompliziert für dich. Aber wir versuchen es mal.
Das erste Problem besteht gleich darin, dass normalerweise Personen ironisch sind. Das Leben ist aber keine Person. Oder sollte ich etwas verpasst haben? Ich denke, die Biologen werden mir bestätigen, dass das Leben keine Person ist. Wer von der Ironie des Lebens spricht, redet also Schwachsinn. Und wer Schwachsinn redet, der redet entweder Schwachsinn – oder er ist ein Poet. Nichts gegen Poeten! Mit ‚Poet‘ meine ich nur, dass derjenige, der von einer Ironie des Lebens spricht, metaphorisch redet. Er tut so, als wäre das Leben eine Person, weil man dann schöner drüber reden kann. Hätten wir das geklärt!
Wer wissen möchte, was ‚Ironie des Lebens‘ bedeutet, muss also zunächst fragen, was das Leben – metaphorisch verstanden – sagt und was es meint. Was aber sagt das Leben, wenn nicht: „Leben! Leben! Leben!“? Überall schreit es uns „Leben!“ entgegen. Egal, wo wir in das Gewimmel tauchen, an jeder Stelle ist es verführerisch-furchtbar lebendig. Und dann meint das Leben mit all dem Leben doch nicht mehr als den Tod – zumindest in unreligiöser Betrachtungsweise. Denn alles Leben ist Leben zum Tode. Am Ende stirbt alles Lebendige. In diesem Sinne sagt das Leben das Gegenteil von dem, was es meint, und sagt es – wenigstens für den Unvertrottelten – trotzdem so, dass man versteht, was es meint. In diesem Sinne ist das Leben ironisch. (mp)

Lebewesen am Rande des finalen Sarkasmus
Weißt du überhaupt, warum du lachst und wie man dich dazu bringt? Möchtest du andere Menschen – vielleicht die Frauen oder deinen Nachbarn – gepflegt zum Lachen bringen?
Dann ist diese Website nützlich für dich! Denn du lernst hier viel über Spott, Witz und Humor.
Besonders widme ich mich den Phänomenen Sarkasmus, Ironie und Zynismus – und den Menschen, die sarkastisch, ironisch oder zynisch sind. Man nennt sie auch Sarkasten, Ironiker und Zyniker.
Im Wesentlichen versuche ich folgende Fragen zu klären:
Darüber hinaus sammele ich Sprüche und Zitate über Sarkasmus, Ironie und Zynismus sowie auch sarkastische, ironische und zynische Sprüche und Zitate zu vielerlei Themen.
Für Eilige gleich hier auf der Startseite schon einige wichtige Punkte:
Der Sarkast ist ein beißender Spötter. Gerne rammt er seinem Opfer den Spitzzahn seines Hohns ins Fleisch. Der Sarkast will durchaus verletzen. Manchmal macht allein schon der Tonfall eine Bemerkung sarkastisch.
Der Ironiker sagt das Gegenteil von dem, was er meint, und zwar so, dass man trotzdem versteht, was er meint. Zumindest in der Theorie. In der Praxis wird der Ironiker natürlich dauernd missverstanden. Das sind dann die Momente, in denen der Satz fällt: „Schatz, das war ironisch gemeint.“ Im Grunde ist der Ironiker ein verkappter Idiot, weil er glaubt, dass die Menschen um die Ecke denken können. Dabei haben sie ja schon mit dem Geradeaus-Denken Probleme. Das war jetzt ironisch, oder?
Dem Zyniker ist nichts heilig, nicht einmal die komischste Religion. Er nimmt nichts ernst – außer bisweilen seinen Zynismus. Er zertrümmert die gesellschaftlichen Konventionen, ohne neue zu schaffen. Oft ist Bitterkeit in seinen Humor gemischt. Manchmal ist der Zyniker aber auch nur intelligent. Zynisch ist man vom Charakter her.
Ironie ist eine Aussagetechnik. Sarkasmus definiert sich eher über seine Absicht. Und die ist – im Gegensatz zur Ironie, die sich für Ambivalenzen äußerst sensibel zeigt – parteiisch und ‚zerstörerisch‘. Der Sarkast kann sich bei seinem Treiben der Ironie bedienen, muss es aber nicht.
Sarkasmus ist punktuell, Zynismus ein Charakterzug. Zwar sind auch Sarkasten häufig verbittert, niederträchtig und verletzend, doch sind dafür eher Enttäuschung und Frustration verantwortlich, die gerade belegen, dass sarkastische Menschen sich von Normen und Werten innerlich noch nicht, wie zynische Menschen, verabschiedet haben.
Hier verhält es sich ähnlich wie bei ‚Ironie und Sarkasmus‘: Ironie ist als Aussagetechnik kategorial auf einer anderen Ebene angesiedelt als das Charaktermerkmal Zynismus. Wer zynisch ist, kann als Stilmittel die Ironie nutzen. Ihm bleiben aber noch viele andere Waffen. Generell ist das Ironische leichter und weniger gewaltsam in der Attitüde.
Nebenbei bemerkt: Der Zusammenhang obiger Phänomene mit Satire und (politischem) Kabarett – zweien meiner Steckenpferde, über die du hier auch viel erfahren wirst – dürfte deutlich sein.
Sarkasmus, Zynismus und besonders die Ironie sind so beliebte wie unverzichtbare Stilmittel niveauvoller satirischer Einlassungen. Der Satiriker ohne Ironie ist wie ein Fisch ohne Wasser – und so bemitleidenswert zappelt er auf der Bühne dann auch herum.
Wir können also resümieren: Schreib dir dein Fazit selbst – oder lies hier einfach noch ein bisschen weiter… ;)
Ha, du bekommst also gar nichts geschenkt. Wie üblich. Du wirst leiden. Aber das willst du ja anscheinend.
Sarkastische Sprüche und zynische Zitate sind schwer exakt voneinander zu sondern. Diese 15 hier empfinde ich persönlich eher als sarkastisch. Einige Infos zum Unterschied zwischen Sarkasmus und Zynismus findest du im Einleitungsartikel.
Bist du angeschnallt? Na dann: Auf geht’s!
Und? Haben diese 15 sarkastischen Sprüche und Zitate dich an den Rand des Zynismus getrieben? Wenn nicht, dann lies hier weiter, du unsensibler Olm.
Ich habe 15 zynische Sprüche und Zitate für dich gesammelt, die dir zeigen werden, dass du in Sachen Zynismus nur ein erbärmlicher Wicht bist, 15 zynische Sprüche und Zitate, die noch deine letzten Ideale zu zertrümmern imstande sind.
Los geht’s, Schnuckelchen! – Aber fang bitte nicht an zu weinen…
Ich gehe nicht davon aus, dass du verzweifelt bist, denn statistisch betrachtet gehörst du wohl nicht zu den wenigen Menschen, die sich selbst kennen.
Außerdem treiben zynische Sprüche und Zitate richtig verstanden nicht in die Verzweiflung. Der Zyniker ist der Verzweiflung längst entwachsen.
Der Sarkast mag noch verzweifelt sein. Im unteren Teil des Einführungsartikels erkläre ich dir den Unterschied zwischen Zynismus und Sarkasmus.
Für den Sarkasten – und natürlich auch alle anderen Jecken – habe ich hier 15 sarkastische Sprüche und Zitate gesammelt, die allerdings hart an Rand des Zynismus zu treiben vermögen.
Und doch haben viele ironische Sprüche und Zitate unleugbar einen sarkastischen oder gar zynischen Touch. Das gilt sicher auch für die meisten der 15 ironischen Sprüche und Zitate, die ich hier für dich gesammelt habe.
Wenn du dich vor deren Lektüre noch über die Unterschiede zwischen Ironie, Sarkasmus und Zynismus informieren möchtest, empfehle ich dir den mittleren und unteren Teil meines Startseitentextes.
Und? Haben diese ironischen Sprüche und Zitate deinen Sinn für Ironie geschärft? Haben sie deine Lust auf Ironie gestillt?
Oder brauchst du eine stärkere Dröhnung? Brauchst du sarkastische Sprüche oder gar zynische?
Halt die Ohren steif, Ironieliebhaber!
Diese bescheidene Sammlung von Sprüchen und Zitaten über Sarkasmus wird peu à peu an Umfang gewinnen. Sobald ich an irgendeiner Stelle auf ein weiteres verwendbares Zitat über Sarkasmus stoße, werde ich es der Liste hinzufügen.
Zitate über Sarkasmus sind übrigens nicht identisch mit sarkastischen Zitaten. Zitate über Sarkasmus können selbst auch sarkastisch sein, müssen es aber nicht. Und sarkastische Zitate haben selbstredend nicht immer den Sarkasmus zum Gegenstand, sondern bisweilen beispielsweise auch schlicht die Tatsache, dass du dich im Supermarkt stets an die langsamste Schlange anstellst. Aber dort kannst du dann ja meine Website lesen. ;)
Und los!
Na? Hat’s was gebracht? Haben die Sprüche und Zitate über Sarkasmus deine – wie Hercule Poirot sagen würde – „kleinen grauen Zellen“ zum Dampfen gebracht? Oder war da alles schon verdampft? ;)
Diese kleine Sammlung von Sprüchen und Zitaten über Zynismus soll nach und nach noch wachsen, und zwar je dann, wenn mir irgendwo ein brauchbares neues Zitat über Zynismus begegnet.
Zitate über Zynismus sind nicht dasselbe wie zynische Zitate. Zitate über Zynismus können selbst zynisch sein, sie müssen es aber nicht. Und zynische Zitate behandeln selbstverständlich auch nicht immer den Zynismus, sondern zuweilen etwa auch die Tatsache, dass es solche Idioten gibt, wie die, an die du jetzt gerade denkst. ;)
Auf geht’s!
Und? Haben die Sprüche und Zitate über Zynismus dir geholfen, das Phänomen des Zynismus zu verstehen? Wenn ja, dann ist dir nicht zu helfen.
Dies ist eine kleine Sammlung von Zitaten über Ironie, die mit der Zeit aber noch wachsen wird, nämlich immer dann, wenn ich irgendwo ein gutes neues Zitat über Ironie aufgestöbert haben werde.
Zitate über Ironie sind nicht gleichzusetzen mit ironischen Zitaten. Zitate über Ironie können zwar ironisch sein, müssen es aber nicht. Und ironische Zitate handeln natürlich auch nicht immer von Ironie, sondern manchmal zum Beispiel auch von Leuten wie dir. ;)
Los geht’s!
Du siehst: Es eröffnen sich fast so viele Perspektiven auf die Ironie, wie es Zitate über Ironie gibt.